Zuwendungen zur Gefangenen- und Entlassenenfürsorge

Allgemeines

Gefördert werden kriminalpolitisch bedeutsame Projektangebote der freien Träger der Straffälligenhilfe zur Resozialisierung und Integration Straffälliger.

Ziel ist es, Straffällige und deren Angehörige bei der Bewältigung ihrer individuellen Probleme im Rahmen geeigneter Hilfeangebote unter dem Einsatz qualifizierten Personals und ehrenamtlicher Kräfte zu unterstützen.

In eigens durch die freien Träger unter dem Titel „ZEBRA - Zentrum für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung und Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit“
eingerichteten zentralen Beratungszentren werden folgende Hilfsangebote vorgehalten:

  • Die Beratung und Betreuung Straffälliger und deren Angehöriger und
  • die Vermittlung gemeinnütziger Arbeit zur Abwendung von Ersatzfreiheitsstrafe.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der Beratungszentren besteht in der Gewinnung, Schulung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Die Durchführung dieser Hilfsangebote erfolgt auf der Grundlage der Rahmenkonzeption "ZEBRA - Zentren für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung und Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit".

Die Rahmenkonzeption kann beim

Ministerium für Justiz und Gleichstellung
des Landes Sachsen-Anhalt
Sozialer Dienst der Justiz (Referat 406)
Domplatz 2-4
39104 Magdeburg

Ansprechpartner: Herr Heinz-Peter Blischke
Telefon: 0391 567-6044
E-Mail: Heinz-Peter.Blischke(at)mj.sachsen-anhalt.de

bezogen werden.

Grundgedanke dieses ganzheitlichen Ansatzes bildet die Notwendigkeit, die sozialen Problemlagen Straffälliger oder Gefährdeter, die den Ausgangspunkt für straffälliges delinquentes Verhalten bilden, eingehend zu berücksichtigen und Hilfen zur Verbesserung von Lebenslagen gezielt anzubieten. Das Hilfsangebot umfasst für das in der Regel mehrfach mit Problemen belastete Klientel Beratung, Begleitung und Vermittlung in andere Spezialdienste.

Das Schaffen geeigneter Kooperationsstrukturen und Hilfeangebote am Ort soll helfen, die Lebenssituation der Straffälligen zu verbessern und somit ihre Chancen für eine Integration zu vergrößern. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Prävention geleistet. Großer Wert wird hierbei auf die Zusammenarbeit mit dem staatlichen sozialen Dienst der Justiz und den Haftanstalten gelegt.

Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds einschließlich Kofinanzierungsmitteln des Landes Sachsen-Anhalt (Bewilligungsstelle: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt) und aus gesondert vorgehaltenen Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt (Bewilligungsstelle: Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt).

Antragstellung

Anträge auf die Gewährung von Zuwendungen richten Sie bitte an das:

Ministerium für Justiz und Gleichstellung
des Landes Sachsen-Anhalt
Sozialer Dienst der Justiz
Domplatz 2 - 4
39104 Magdeburg

Ansprechpartner: Herr Heinz-Peter Blischke,
Telefon: 0391 567-6044,
E-Mail: Heinz-Peter.Blischke(at)mj.sachsen-anhalt.de 

Das Antragsformular erhalten Sie über die vorgenannte Kontaktadresse.