Organisation

Der Soziale Dienst der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt hat sich als eigenständige Säule der Justiz neben dem Strafvollzug, den Gerichten und den Staatsanwaltschaften etabliert. Seine fünf Dienststellen sind direkt dem Ministerium der Justiz unterstellt. Der Verzicht auf eine Mittelbehörde ermöglicht einen schnellen und störungsfreien Informationsfluss und verbessert die Transparenz in Entscheidungen. Er fördert ein effektives und effizientes Handeln der Mitarbeiter.

Das Zusammenführen der Tätigkeitsbereiche Bewährungshilfe, Führungsaufsicht, Gerichtshilfe und Täter-Opfer-Ausgleich unter einem Dach ermöglicht eine durchgehende Betreuung in der Täterarbeit. Der Proband kann im Idealfall von demselben Menschen ohne Betreuungsbrüche beraten und begleitet werden. Zum Aufgabenspektrum gehört auch die Arbeit mit Opfern.

Sachsen-Anhalt hat als erstes Bundesland Anfang der neunziger Jahre eine staatliche Opferberatung und Zeugenbetreuung durch den Sozialen Dienst der Justiz eingerichtet.

Im Sozialen Dienst der Justiz sind mehr als 100 Frauen und Männer tätig.

Dienststellen des Sozialen Dienstes der Justiz

Landkarte mit den Dienststellen des Sozialen Dienstes der Justiz
Organisation des Sozialen Dienstes der Justiz

Aktuelle Zahlen und Entwicklungen können Sie dem Jahresbericht entnehmen.

Organigramm

Ein aktuelles Organigramm finden Sie hier.

Dienststellen

Die einzelnen Dienststellen des Sozialen Dienstes der Justiz finden Sie hier

Fortbildung

Die fachlichen Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozialen Dienst der Justiz sind hoch und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung.

Der Soziale Dienst der Justiz verfügt über eine eigens eingerichtete Fortbildungsgruppe, die jährlich eine Konzeption für die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Justiz und der Justizvollzugsanstalten des Landes entwickelt.